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Innovationen


Sabine Schmitt, apfelgrün

Innovative Fusion von südafrikanischen Stoffen und europäischen Schnitten

Von „apfelgrün zum Anziehen“ waren es die Frankfurter Kundinnen schon immer gewohnt, dass die Kleider bunter als in anderen Modeläden sind! Jetzt wird’s noch bunter: Inhaberin Sabine Schmitt hat ein neues Modelabel kreiert, welches sie nun online vertreibt. Den traditionellen afrikanischen Stoff „Shweshwe“ bietet sie in modernen europäischen Designschnitten an, die kreativen Ladies und Kids gefallen. Die berufliche Fashionwelt betritt Sabine Schmitt 2012, als sie umzugsbedingt nach Frankfurt kam. Für die Ernährungswissenschaftlerin gestaltete sich die Stellensuche etwas schwierig. Grund genug für sie, sich endlich ihrer Jugendleidenschaft voll und ganz zu widmen.
„Ich habe immer genäht und habe angefangen, meine eigene Rockkollektion ‚apfelgrün zum Anziehen‘ zu entwerfen. Zugleich habe ich kleine Designerbetriebe unterstützt, indem ich ihre Labels in meinem Laden im Frankfurter Nordend verkaufte. Es hat gedauert, bis ich mit meiner außergewöhnlichen Mode schwarze Zahlen schrieb. Ich habe leider mit Entsetzen feststellen müssen, dass viele Businessfrauen dunkle Anzüge tragen, vielleicht fehlt ihnen das gewisse Selbstbewusstsein, um Mut zur Farbe zu bekennen. Oft habe ich gehört, ich möchte nicht auffallen!“

Als es 2018 soweit war und ihr Geschäft gut lief, musste sie privat für drei Jahre als Expatriate nach Südafrika umziehen. Leider fand sie keine Nachfolge für ihren Laden. „Ich habe die Boutique geschlossen. Auf den guten Rat von jumpp, habe ich mein Unternehmen und meine Marke dennoch behalten: Damit ich 2021 bei meiner Rückkehr in die Heimat wieder den Anschluss habe“, erzählt die Unternehmerin.

Von der Boutique zum Online-Verkauf und Import

In ihrem Haus in Pretoria – mit Nähstudio – überlegte sie sich, wie sie den Kontakt zu ihren deutschen Designern aufrechterhalten könnte, ob sie eventuell ihre Kollektionen nach Südafrika importieren sollte... Eine Reise ins benachbarte Lesotho schenkte ihr die „Offenbarung“: „Ich entdeckte in einer Boutique diesen bunten traditionellen ‚shweshwe‘. Es sind Stoffe aus reiner Baumwolle mit sehr speziellen Drucken. Ich nahm gleich 30 Meter mit! Wie im Rausch fing ich an, für mich selbst zu nähen.“
Inzwischen hat die 56-Jährige zwei Produzenten für ihre Mode in Südafrika gefunden. Die Kollektion wird online verkauft und derzeit noch erweitert. „Vor dem Corona-Shutdown habe ich ein Verkaufsevent im häuslichen Nähstudio in Pretoria organisiert. Der Erfolg war groβartig! Über Instagram und Facebook habe ich unheimlich gute Kontakte und Kundinnen erreicht.“ Ihre Ware möchte sie in Zukunft anlässlich eines Events in Frankfurt ihren deutschen Kundinnen live vorstellen. Die Idee ist es, ab 2022 ihre Kollektion nach Deutschland zu importieren.

Ihre Gründung hatte sie ursprünglich in Teilen mit jumpp vorbereitet. „Seitdem hat mich der Verein nie losgelassen.“ Sabine Schmitt ist Mitglied im UFO – Unternehmerinnenforum Rhein-Main und schätzt die zahlreichen Netzwerkmöglichkeiten. „Es ist sehr wichtig, gerade früher auch als Einzelhändlerin, nicht alleine zu bleiben. Das Feedback von Gleichgesinnten aller Branchen ist sehr hilfreich.“ Frankfurt ist ein „Gründerparadies“ und bei jumpp als Anlaufstelle fühlt sich die Modefrau gut aufgehoben: „Der Umgang mit dem Team ist stets unkompliziert und ich finde immer ein offenes Ohr.“

www.apfelgruen.eu

 

Foto@Lisa Bakro
Foto@Lisa Bakro

Olivia Dahlem, Coco Lores

„Hessen-Mikroliquidität“: „Ein tolles Angebot für kleinere Unternehmen

Vor 12 Jahren kreierte Olivia Dahlem „Coco Lores“, ein in Frankfurt produziertes Modelabel für faire und nachhaltige Businessmode für Frauen. Durch die Corona-Pandemie erlitt sie mit ihrem Laden im Frankfurter Nordend starke Umsatzeinbrüche: Die Hauptzeit für die Umstellung auf die Sommer-Saison liegt traditionell zwischen März und Mai. Sie reagierte schnell und nutzte diese Zeit, um ihr Geschäft auf Off- und Online-Handel umzustellen. 

Sie hat den Überbrückungskredit „Hessen-Mikroliquidität“ beantragt und erhalten. Somit ist gewährleistet, dass sie die Produktion vor Ort, den Einkauf von Stoffen für die kommende Saison, die Miete und den digitalen Ausbau weiter stemmen kann. Dieses Hilfsprogramm der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) wendet sich speziell an kleinere Unternehmen, die auf Grund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. „Es ist ein tolles Angebot, weil es wirklich auf die kleineren Unternehmen gemünzt ist. Sonst fallen wir oft ‚durch das Raster‘. Und schnell ist es auch: Innerhalb von zwei Wochen lag die Zusage in meinem Briefkasten‘“, erzählt Olivia Dahlem. 

Sie blickt zuversichtlich in die Zukunft: “Schicke Businesskleidung mit! Stil, nachhaltig und lokal produziert, sind weiter gefragt und werden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es ist eine Frage der Haltung. Das habe ich bereits in der Corona-Zeit festgestellt: Meine Kundinnen habe ich aus der Ferne weiter beraten. Ein Einblick in ihre Kleiderschränke bekam ich digital über ihre Smartphone- Verbindung. 

Das möchte ich aufgreifen und einen `Closed Room für die Frau´ aufbauen, der durch meine persönliche Beratung Off- und Online verbindet. Der Closed Room ist digital zu finden und bietet Mode mit Accessoires von nachhaltigen, lokalen Labels und persönlicher Beratung nach Maß im Netz. Auch stationär wird es einen Showroom mitten in der Stadt geben, mit persönlichen Terminen nach Vereinbarung, eigenem Parkplatz und der Möglichkeit die Sachen digital zu bestellen und vor Ort stationär anzuprobieren, zu kombinieren und mitzunehmen“, erläutert die Inhaberin ihr Konzept.

 

Unerläβlich: perfekte Vorbereitung und Austausch mit einem neutralen Sparringspartner

Da die Antragstellung bei der WIBank nach einem Beratungskontakt mit einem WIBank-Kooperationspartner, z. B. jumpp, erfolgt, nahm Olivia Dahlem Kontakt zum Verein auf. „Die WIBank hat versucht, das Verfahren so einfach wie möglich zu gestalten. Antragstellende finden sich im System relativ gut zurecht. Jedoch war es für mich insgesamt durch die Unterstützung von jumpp einfach: Ich wusste genau, welche Unterlagen ich einreichen sollte.“ 

Ihre Empfehlung für den Erhalt der „Hessen-Mikroliquidität“: Eine perfekte Vorbereitung der bestehenden Betriebszahlen sowie eine präzise Darstellung des Anliegens, des langfristigen Plans und der Finanzen seien unerläßlich. Hierfür sei ebenfalls das Feedback eines sachlichen Gegenübers sehr hilfreich. 

Dem jumpp-Beraterinnenteam begegnete sie immer wieder auf Veranstaltungen. „Ich wollte von Frauen beraten werden. Dabei fühle ich mich persönlich besser aufgehoben und verstanden. Ich schätze es ebenfalls sehr, dass ich mich mit jumpp als neutralem Sparringspartner austauschen kann. Hier habe ich Gehör gefunden, im Gegensatz zu vielen Banken, für die die Modebranche oft ein rotes Tuch ist...“, so die Coco Lores-Inhaberin.

www.coco-lores.com

Überbrückungskredit „Hessen-Mikroliquidität“

Dieses Hilfsprogramm speziell für kleine Unternehmen, die auf Grund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, hat das hessische Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem hessischen Finanzministerium und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) auf die Beine gestellt.

Es dient der kurzfristigen Abdeckung von Liquiditätsbedarfen von 3.000 bis maximal 35.000 Euro für kleine Unternehmen (mit max. 50 Vollzeit-Beschäftigten), die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Wenig bürokratisch: keine bankenüblichen Sicherheiten, keine Gebühren.

Antragstellung und Details: www.wibank.de/wibank/hessen-mikroliquiditaet

Die Antragstellung bei der WIBank erfolgt nach einem Beratungskontakt mit einem WIBank-Kooperationspartner, z. B. jumpp.

 


Peggy Norbisrath - Graphixx

Von der Lust auf Kreativität zum Geschäft mit Potenzial

Nach 26 Jahren in verschiedenen Stationen der Bankenbranche war der Ruf der schöpferischen Seele von Peggy Norbisrath nicht mehr zu überhören: In Etappen führte sie ihre Berufung zum ‚Graphic Recording‘. Die zeichnerische Aufbereitung von komplexen Zusammenhängen ist heute vor allem im Hinblick auf immer abstrakter werdende Prozesse im Geschäftsalltag relevant: „Visualisierung verbessert das Verstehen“, erzählt die Graphixx-Gründerin. „Circa fünf Jahre vor der Gründung im Juni 2017 spürte ich das Bedürfnis, kreativ zu arbeiten, eigene Ideen umzusetzen und meine eigene Chefin zu sein. Ich wusste anfangs nicht, wie sich das in mein Leben fügen sollte, denn ich wollte auch für meine Tochter präsent sein.“

Der entscheidende Anstoß kam von der Umstrukturierungswelle im Bankenbereich. Sie nutzte die Gunst der Stunde und entschied, sich der Kreativität voll und ganz in Form der beruflichen Selbständigkeit zu widmen. Nach der Frage „Wie“ kam die Frage „Womit“… “Ich vertraute darauf, dass sich die Idee konkretisieren würde. Sie entwickelte sich dann, noch bevor ich kündigte.“ Ein Kreativ-Workshop während eines Club-Urlaubs war der Funke: Eine Malschule sollte es werden. Jedoch keine klassische… Eine für Leute, die der Meinung sind, sie können nicht zeichnen, sie haben keine Zeit dazu oder sind nicht so kreativ veranlagt. Sie war überzeugt, dass in jedem von uns eine Schöpferin oder ein Schöpfer steckt. Dann machte sie eine Freundin auf die thailändische Technik „Lotus-Malen“ aufmerksam. Heute ist sie eine der wenigen „Himapan Gallery“-Inhaberinnen weltweit. Peggy Norbisrath bildete sich weiter, erlernte Kunst- und Kreativitätstherapie.

„Gründen ist wie Kinder kriegen“

Sie fing an, Kunst-Workshops für Privatpersonen durchzuführen. Ihre Kreativität wollte sie aber auch in die Businesswelt einbringen. Als sie wieder in Berührung mit ihrem früheren Bankennetzwerk kam, differenzierte sich die Zielgruppe weiter aus. Das passende Angebot für Unternehmen fand sie in Form von „Facilitation“, der zeichnerischen Begleitung von Team- und Projektmeetings. Tagungsveranstalter buchen sie auch für „Graphic Recording“. Unternehmen haben sie inzwischen für Visualisierungsworkshops angefragt, so dass ihr Geschäft in diesem Bereich nun gut ins Rollen kommt. „Ich hatte bereits Aufträge – von Selbständigen wie mir sowie von zwei sehr groβen Unternehmen. Doch alles braucht Zeit!“ Auf Privatkunden möchte Peggy Norbisrath jedoch nicht verzichten. Nun hat sie zwei getrennte Unternehmungen, um beide Zielgruppen spezifisch zu bedienen. Weiter netzwerken, Akquise und Online-Marketing stehen aktuell auf dem Plan.

Gleichgesinnten verrät sie: „Gründen ist wie Kinder kriegen und groβziehen! Wir haben alle eine Vorstellung davon. Die Wirklichkeit ist dann oft anders und bringt uns manchmal an unsere Grenzen. Selbständigkeit ist ein Lernprozess. Man ist es nicht von heute auf morgen.“  Ihr als Freiberuflerin ist wichtig, eine Technik zu finden, sich selbst zu motivieren und sich mit Menschen zu umgeben, „die mich nach oben ziehen“. Dazu gehört es u.a., als Geschäftsfrau die passenden Netzwerke zu finden – wie z.B. anlässlich von Events wie dem 18. Hessischen Unternehmerinnentag in Frankfurt am 22.08.2019: Dort wird die Graphic Recorderin in Aktion sein. Augen auf, mehr verraten wir nicht!

www.graphixx.net - www.himapangallery.de


Leonie Geissel, Birds'Media, Full Service Design-Agentur

MIT LAPTOP IN LAPPLAND:

WIE DIGITALISIERUNG DIE GESCHÄFTSENTWICKLUNG PUSHT

Seit Start der Selbständigkeit in 2001 hat sich für Leoni Geissel viel verändert: Die neuen Medien haben zum einen den Inhalt ihrer Leistungen als Multimedia-Producer stark weiterentwickelt. Zum anderen haben sich viele neue Wege der Zusammenarbeit mit ihrer Community aus Geschäftspartnern und Kunden eröffnet.

Meist von der Wetterau aus betreut Leoni Geissel heute zahlreiche internationale Kunden: Airlines aus Äthiopien, Thailand oder China profitieren von ihrer Erfahrung als Full-Service-Agentur: ob für Websiteentwicklung, animierte Banner, Anzeigen, Auβengestaltung oder Groβwerbung auf Autobahnen, Straβenbahnen und Flughafenturm! „Fast alles läuft über Weiterempfehlung. Aber über meine SEO-optimierte Webseite bin ich international gut sichtbar und werde aus aller Welt kontaktiert“, erzählt sie. Auβerdem ermöglichen viele digitale Tools neue Abläufe in der Zusammenarbeit mit Projektbeteiligten und Kunden. „Mit dem System ‚Confluence‘ habe ich z. B. an der Entwicklung und am Projektmanagement eines flexiblen Browser basierten Informationssystems für verschiedene Zielgruppen wie Städte, Gemeinden, Museen oder Gewerbetreibende teilgenommen. Auf dieser Plattform haben acht Personen aus ganz Deutschland, jede mit ihrer Kompetenz, an dem Projekt gearbeitet. Ohne Confluence hätte dieser Auftrag nicht effizient durchgeführt werden können.“ Auch in der Kundenbetreuung läuft heute sowieso alles digital, egal, ob für Web- oder Printleistungen: Mit E-Mails, WhatsApp, SMS, WeTransfer oder DropBox lässt sich von überall arbeiten. „So konnte ich während meines Urlaubs in Lappland mit meinem Laptop den Kontakt zu meinen Kunden halten und dringende Projekte erledigen. Auch das wäre früher nicht gegangen…“

„Mein Tipp: Nutzen Sie den Multiplikationseffekt der sozialen Medien“

Die Designerin kommuniziert sonst maβgeblich über ihre Webseite – aber „eher um die Bestandskunden zu informieren“ als für die Akquise. Wider Erwarten ist sie selbst in den sozialen Medien nicht aktiv. Dennoch ist sie dort sehr präsent, der Viralität sei Dank: „Das passiert auf zweiter Ebene: Nach fast 20 Jahren Selbständigkeit bin ich gut etabliert. Wenn meine Kunden oder Geschäftspartner über ein gemeinsames Projekt im Netz sprechen und meine Agentur erwähnen, werde ich somit sichtbar. Ein gutes Beispiel ist, dass ich im Juni dieses Jahres einen Design Award in Österreich für die Gestaltung einer Straßenbahn im Auftrag meines Kunden Thai Airways gewonnen habe, was jetzt überall in den sozialen Medien zu sehen ist! Es ist wichtig zu begreifen, dass, was Sie heute tun, in den Medien erscheint: Mit diesem Multiplikationseffekt fällt dann Ihr Name ständig in den Posts…“

Was ihr Angebot anbelangt, so bleibt Leoni Geissel technologisch immer am Ball. „Ich mache mich im Internet schlau, tausche mich mit Kollegen aus – und bleibe zugleich sehr nah am Kunden.“ Webseiten entwickeln sich heute viel rasanter: Neben komplexen Content-Management-Systemen gibt es qualitativ hochwertige und einfach zu bedienende Baukastensysteme, mit denen Websites ohne Programmierkenntnisse erstellt werden können, die technisch stets auf dem neusten Stand sind (http://websitetooltester.com/). Auch die Trends behält die kreative Unternehmerin im Blick: „Animation und Videos sind immer mehr gefragt. Diesen Bereich werde ich ausbauen. Dank meiner Ausbildung als Multimedia-Producer bin ich mit meinen Kompetenzen in Web, Print und Video gut und breit aufgestellt.“ Auch in den nächsten Jahren werden ihr die Aufträge nicht ausgehen!

www.birdsmedia.de


Paula Landes - Mocial Sedia, Parketing & MR"

Maβgeschneiderte Selbständigkeit:
investiv handeln, kreativ und modern gestalten

Nach einigen Stationen entdeckte Paula Landes ihre Liebe zu den digitalen Medien und auch zum Film. Ein Bachelor in Literatur, Kunst und Medien sowie ein anschlieβender Master zu den kulturellen Grundlagen Europas führten sie für ein Auslandsemester nach Indien. „Dort habe ich damals gelernt, wie wichtig investiv denken ist! Es hieβ: Wenn du Geld haben willst, musst du zunächst Geld ausgeben – auch wenn du wenig hast“, erzählt die 34-jährige PR-Frau aus Frankfurt.

„Bei Investitionen kann es zwar zu Lücken im Portemonnaie kommen, aber es rentiert sich irgendwann. Und ich finde es spannend, das Geld, das ich selbst verdiene, auszugeben! Wenn man es mit gutem Gewissen tut, kommt was Gutes zurück!“ Seit Juni 2015 bietet sie mit ihrem Unternehmen „Mocial Sedia, Parketing & MR“ Creative und Digital Services im Bereich PR, Social Media, Webseiten und Grafik.  Den Part „Creative Beratung“ möchte sie zukünftig noch stärker ausbauen. Paula Landes investiert jetzt schon in ein eigenes Büro und möchte auch in Zukunft weiter wachsen.

Kreativität – oder wie können tote Ratten zu einer Traineestelle führen...

Kreativität sowie der Wille, ihre Arbeit modern zu gestalten und geeignete Qualifizierungen waren ihre Meilensteine in der Zeit zwischen Indien und Frankfurt – so haben sie tote Ratten rasch zu einer Traineestelle geführt! „Ich fotografiere gerne. Mein liebstes Sujet sind tote Mäuse und Ratten. Mit diesen speziellen Motiven antwortete ich einer PR-Agentur, die sich unkonventionelle Bewerbungen für eine Traineestelle wünschte. Die Rechnung ging auf, ich stieg sofort ein“, schmunzelt die junge Unternehmerin.

Weiter ging es in der Agentur als Stabstelle Creative Planer und bald kam eine Ausbildung zur Innovationsmanagerin hinzu. So spannend wie es war, wollte sich Paula Landes jedoch nicht in einem 40-Stunden-Bürojob „festnageln“ lassen. Eine halbe Stelle und eine nebenberufliche Selbständigkeit waren ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es folgte die Geburt ihrer Tochter – auch hier war wieder moderne Arbeitszeitgestaltung gefragt. „Natürlich wollte ich Zeit mit ihr haben. Als sich nach der Elternzeit meine Aufgaben im Büro veränderten, bin ich komplett auf Selbständigkeit umgestiegen.“

Seitdem funktioniert es sehr gut und sie konnte in der Elternzeit noch eine Fortbildung zur Grafikerin machen: So schlieβt sich der Kreis zum Kunststudium. Um das Geschäft auszubauen, wird bei ihr das Thema Netzwerken groβ geschrieben: „Ich bin im UFO – Unternehmerinnenforum RheinMain von jumpp, denn ich arbeite gerne mit Menschen, die ähnliche Werte haben, zusammen. Darüber hinaus leite ich seit vier Jahren das Rhein-Main-Quartier der #DMW Digital Media Women. Auch das hat mir geholfen, sichtbarer zu werden: Das Netzwerken macht alles viel lebendiger und aufregender!“

Paula Landes, M.A., Mocial Sedia, Parketing & MR, Wallstraße 11, 60594 Frankfurt, Tel.: 069 /13 39 45 66, 0179 /67 98 403, paula@mocialsedia.de, www.mocialsedia.de