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Innovationen


Peggy Norbisrath - Graphixx

Von der Lust auf Kreativität zum Geschäft mit Potenzial

Nach 26 Jahren in verschiedenen Stationen der Bankenbranche war der Ruf der schöpferischen Seele von Peggy Norbisrath nicht mehr zu überhören: In Etappen führte sie ihre Berufung zum ‚Graphic Recording‘. Die zeichnerische Aufbereitung von komplexen Zusammenhängen ist heute vor allem im Hinblick auf immer abstrakter werdende Prozesse im Geschäftsalltag relevant: „Visualisierung verbessert das Verstehen“, erzählt die Graphixx-Gründerin. „Circa fünf Jahre vor der Gründung im Juni 2017 spürte ich das Bedürfnis, kreativ zu arbeiten, eigene Ideen umzusetzen und meine eigene Chefin zu sein. Ich wusste anfangs nicht, wie sich das in mein Leben fügen sollte, denn ich wollte auch für meine Tochter präsent sein.“

Der entscheidende Anstoß kam von der Umstrukturierungswelle im Bankenbereich. Sie nutzte die Gunst der Stunde und entschied, sich der Kreativität voll und ganz in Form der beruflichen Selbständigkeit zu widmen. Nach der Frage „Wie“ kam die Frage „Womit“… “Ich vertraute darauf, dass sich die Idee konkretisieren würde. Sie entwickelte sich dann, noch bevor ich kündigte.“ Ein Kreativ-Workshop während eines Club-Urlaubs war der Funke: Eine Malschule sollte es werden. Jedoch keine klassische… Eine für Leute, die der Meinung sind, sie können nicht zeichnen, sie haben keine Zeit dazu oder sind nicht so kreativ veranlagt. Sie war überzeugt, dass in jedem von uns eine Schöpferin oder ein Schöpfer steckt. Dann machte sie eine Freundin auf die thailändische Technik „Lotus-Malen“ aufmerksam. Heute ist sie eine der wenigen „Himapan Gallery“-Inhaberinnen weltweit. Peggy Norbisrath bildete sich weiter, erlernte Kunst- und Kreativitätstherapie.

„Gründen ist wie Kinder kriegen“

Sie fing an, Kunst-Workshops für Privatpersonen durchzuführen. Ihre Kreativität wollte sie aber auch in die Businesswelt einbringen. Als sie wieder in Berührung mit ihrem früheren Bankennetzwerk kam, differenzierte sich die Zielgruppe weiter aus. Das passende Angebot für Unternehmen fand sie in Form von „Facilitation“, der zeichnerischen Begleitung von Team- und Projektmeetings. Tagungsveranstalter buchen sie auch für „Graphic Recording“. Unternehmen haben sie inzwischen für Visualisierungsworkshops angefragt, so dass ihr Geschäft in diesem Bereich nun gut ins Rollen kommt. „Ich hatte bereits Aufträge – von Selbständigen wie mir sowie von zwei sehr groβen Unternehmen. Doch alles braucht Zeit!“ Auf Privatkunden möchte Peggy Norbisrath jedoch nicht verzichten. Nun hat sie zwei getrennte Unternehmungen, um beide Zielgruppen spezifisch zu bedienen. Weiter netzwerken, Akquise und Online-Marketing stehen aktuell auf dem Plan.

Gleichgesinnten verrät sie: „Gründen ist wie Kinder kriegen und groβziehen! Wir haben alle eine Vorstellung davon. Die Wirklichkeit ist dann oft anders und bringt uns manchmal an unsere Grenzen. Selbständigkeit ist ein Lernprozess. Man ist es nicht von heute auf morgen.“  Ihr als Freiberuflerin ist wichtig, eine Technik zu finden, sich selbst zu motivieren und sich mit Menschen zu umgeben, „die mich nach oben ziehen“. Dazu gehört es u.a., als Geschäftsfrau die passenden Netzwerke zu finden – wie z.B. anlässlich von Events wie dem 18. Hessischen Unternehmerinnentag in Frankfurt am 22.08.2019: Dort wird die Graphic Recorderin in Aktion sein. Augen auf, mehr verraten wir nicht!

www.graphixx.net - www.himapangallery.de


Leonie Geissel, Birds'Media, Full Service Design-Agentur

MIT LAPTOP IN LAPPLAND:

WIE DIGITALISIERUNG DIE GESCHÄFTSENTWICKLUNG PUSHT

Seit Start der Selbständigkeit in 2001 hat sich für Leoni Geissel viel verändert: Die neuen Medien haben zum einen den Inhalt ihrer Leistungen als Multimedia-Producer stark weiterentwickelt. Zum anderen haben sich viele neue Wege der Zusammenarbeit mit ihrer Community aus Geschäftspartnern und Kunden eröffnet.

Meist von der Wetterau aus betreut Leoni Geissel heute zahlreiche internationale Kunden: Airlines aus Äthiopien, Thailand oder China profitieren von ihrer Erfahrung als Full-Service-Agentur: ob für Websiteentwicklung, animierte Banner, Anzeigen, Auβengestaltung oder Groβwerbung auf Autobahnen, Straβenbahnen und Flughafenturm! „Fast alles läuft über Weiterempfehlung. Aber über meine SEO-optimierte Webseite bin ich international gut sichtbar und werde aus aller Welt kontaktiert“, erzählt sie. Auβerdem ermöglichen viele digitale Tools neue Abläufe in der Zusammenarbeit mit Projektbeteiligten und Kunden. „Mit dem System ‚Confluence‘ habe ich z. B. an der Entwicklung und am Projektmanagement eines flexiblen Browser basierten Informationssystems für verschiedene Zielgruppen wie Städte, Gemeinden, Museen oder Gewerbetreibende teilgenommen. Auf dieser Plattform haben acht Personen aus ganz Deutschland, jede mit ihrer Kompetenz, an dem Projekt gearbeitet. Ohne Confluence hätte dieser Auftrag nicht effizient durchgeführt werden können.“ Auch in der Kundenbetreuung läuft heute sowieso alles digital, egal, ob für Web- oder Printleistungen: Mit E-Mails, WhatsApp, SMS, WeTransfer oder DropBox lässt sich von überall arbeiten. „So konnte ich während meines Urlaubs in Lappland mit meinem Laptop den Kontakt zu meinen Kunden halten und dringende Projekte erledigen. Auch das wäre früher nicht gegangen…“

„Mein Tipp: Nutzen Sie den Multiplikationseffekt der sozialen Medien“

Die Designerin kommuniziert sonst maβgeblich über ihre Webseite – aber „eher um die Bestandskunden zu informieren“ als für die Akquise. Wider Erwarten ist sie selbst in den sozialen Medien nicht aktiv. Dennoch ist sie dort sehr präsent, der Viralität sei Dank: „Das passiert auf zweiter Ebene: Nach fast 20 Jahren Selbständigkeit bin ich gut etabliert. Wenn meine Kunden oder Geschäftspartner über ein gemeinsames Projekt im Netz sprechen und meine Agentur erwähnen, werde ich somit sichtbar. Ein gutes Beispiel ist, dass ich im Juni dieses Jahres einen Design Award in Österreich für die Gestaltung einer Straßenbahn im Auftrag meines Kunden Thai Airways gewonnen habe, was jetzt überall in den sozialen Medien zu sehen ist! Es ist wichtig zu begreifen, dass, was Sie heute tun, in den Medien erscheint: Mit diesem Multiplikationseffekt fällt dann Ihr Name ständig in den Posts…“

Was ihr Angebot anbelangt, so bleibt Leoni Geissel technologisch immer am Ball. „Ich mache mich im Internet schlau, tausche mich mit Kollegen aus – und bleibe zugleich sehr nah am Kunden.“ Webseiten entwickeln sich heute viel rasanter: Neben komplexen Content-Management-Systemen gibt es qualitativ hochwertige und einfach zu bedienende Baukastensysteme, mit denen Websites ohne Programmierkenntnisse erstellt werden können, die technisch stets auf dem neusten Stand sind (http://websitetooltester.com/). Auch die Trends behält die kreative Unternehmerin im Blick: „Animation und Videos sind immer mehr gefragt. Diesen Bereich werde ich ausbauen. Dank meiner Ausbildung als Multimedia-Producer bin ich mit meinen Kompetenzen in Web, Print und Video gut und breit aufgestellt.“ Auch in den nächsten Jahren werden ihr die Aufträge nicht ausgehen!

www.birdsmedia.de


Paula Landes - Mocial Sedia, Parketing & MR"

Maβgeschneiderte Selbständigkeit:
investiv handeln, kreativ und modern gestalten

Nach einigen Stationen entdeckte Paula Landes ihre Liebe zu den digitalen Medien und auch zum Film. Ein Bachelor in Literatur, Kunst und Medien sowie ein anschlieβender Master zu den kulturellen Grundlagen Europas führten sie für ein Auslandsemester nach Indien. „Dort habe ich damals gelernt, wie wichtig investiv denken ist! Es hieβ: Wenn du Geld haben willst, musst du zunächst Geld ausgeben – auch wenn du wenig hast“, erzählt die 34-jährige PR-Frau aus Frankfurt.

„Bei Investitionen kann es zwar zu Lücken im Portemonnaie kommen, aber es rentiert sich irgendwann. Und ich finde es spannend, das Geld, das ich selbst verdiene, auszugeben! Wenn man es mit gutem Gewissen tut, kommt was Gutes zurück!“ Seit Juni 2015 bietet sie mit ihrem Unternehmen „Mocial Sedia, Parketing & MR“ Creative und Digital Services im Bereich PR, Social Media, Webseiten und Grafik.  Den Part „Creative Beratung“ möchte sie zukünftig noch stärker ausbauen. Paula Landes investiert jetzt schon in ein eigenes Büro und möchte auch in Zukunft weiter wachsen.

Kreativität – oder wie können tote Ratten zu einer Traineestelle führen...

Kreativität sowie der Wille, ihre Arbeit modern zu gestalten und geeignete Qualifizierungen waren ihre Meilensteine in der Zeit zwischen Indien und Frankfurt – so haben sie tote Ratten rasch zu einer Traineestelle geführt! „Ich fotografiere gerne. Mein liebstes Sujet sind tote Mäuse und Ratten. Mit diesen speziellen Motiven antwortete ich einer PR-Agentur, die sich unkonventionelle Bewerbungen für eine Traineestelle wünschte. Die Rechnung ging auf, ich stieg sofort ein“, schmunzelt die junge Unternehmerin.

Weiter ging es in der Agentur als Stabstelle Creative Planer und bald kam eine Ausbildung zur Innovationsmanagerin hinzu. So spannend wie es war, wollte sich Paula Landes jedoch nicht in einem 40-Stunden-Bürojob „festnageln“ lassen. Eine halbe Stelle und eine nebenberufliche Selbständigkeit waren ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es folgte die Geburt ihrer Tochter – auch hier war wieder moderne Arbeitszeitgestaltung gefragt. „Natürlich wollte ich Zeit mit ihr haben. Als sich nach der Elternzeit meine Aufgaben im Büro veränderten, bin ich komplett auf Selbständigkeit umgestiegen.“

Seitdem funktioniert es sehr gut und sie konnte in der Elternzeit noch eine Fortbildung zur Grafikerin machen: So schlieβt sich der Kreis zum Kunststudium. Um das Geschäft auszubauen, wird bei ihr das Thema Netzwerken groβ geschrieben: „Ich bin im UFO – Unternehmerinnenforum RheinMain von jumpp, denn ich arbeite gerne mit Menschen, die ähnliche Werte haben, zusammen. Darüber hinaus leite ich seit vier Jahren das Rhein-Main-Quartier der #DMW Digital Media Women. Auch das hat mir geholfen, sichtbarer zu werden: Das Netzwerken macht alles viel lebendiger und aufregender!“

Paula Landes, M.A., Mocial Sedia, Parketing & MR, Wallstraße 11, 60594 Frankfurt, Tel.: 069 /13 39 45 66, 0179 /67 98 403, paula@mocialsedia.de, www.mocialsedia.de


Marlene Haas - KULTpour

Wachstumsperspektive durch neue Wege in Zukunftsfeldern

Als ausgebildete Veranstaltungskauffrau wusste die 24-jährige Marlene Haas, dass die begehrten Stellen im Kultur-Bereich eher Akademikern zugewiesen werden. Gerade die Felder Kultur und Soziales machen ihr besonders Spaβ – darauf zu verzichten, kam gar nicht infrage! Sich selbständig zu machen war für die junge Frau, die gleich nach der Ausbildung 2011 gründete, eine Selbstverständlichkeit: So entstand KULTpour, eine Agentur für Projektmanagement in den Bereichen ökologische und soziale Nachhaltigkeit, Kultur und Soziales.

Marlene Haas baute ihre Qualifizierung mit Fachscheinen auf und betrieb Veranstaltungs-management für die Stadt Frankfurt in ihren bevorzugten Branchen. Da sie verstärkt ins kulturelle Feld „rutschen“ wollte, beschäftigte sie sich eine Zeit lang mit Projekt- und Veranstaltungsmanagement für Theater. „Schnell habe ich festgestellt, dass das System hier auf ‚Selbstausbeutung’ ruhte und daher keine vernünftige Basis für eine Selbständigkeit bot“, erkannte sie. Aber Kultur und Soziales liegen ihr nun mal am Herzen… Die Frage der Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens stellte sich. Da ihr privat das Thema „nachhaltig Konsumieren“ ebenso von groβer Bedeutung war, hatte sie die Idee, dies in ihr Geschäftskonzept einzubauen. Denn sie hatte festgestellt, dass der Frankfurter Veranstaltungsmarkt in diesem Bereich nicht sehr ausgebaut war und Potenzial bot.

An dieser Stelle war fachkundiger Rat erforderlich: Sie kam zu jumpp und nahm am Projekt „Fit für die Zukunft“ teil. „Ich brauchte unbedingt Klarheit. Mit Ramona Lange haben wir die Struktur und Strategie meiner Firma neu beleuchtet und weiterentwickelt, auf der Basis der für mich relevanten Zukunftstrends Nachhaltigkeit, Soziales, Kultur. In dieser schwierigen Phase war es äuβerst hilfreich, in den Genuss einer professionellen, auβenstehenden Begleitung zu kommen. Ich habe gesehen, dass die Unklarheit nicht an mir, sondern an der Struktur meines Unternehmens lag. Diese neuen Impulse haben mir sehr geholfen!“, erzählt die junge Unternehmerin.

Plattform für nachhaltigen Konsum, Sprachrohr für „Ökoläden“

Dass diese neue Ausrichtung die Richtige war, zeigen die inzwischen angelaufenen Aufträge und Projekte. Für den Heldenmarkt, die Messe für nachhaltigen Konsum, ist Marlene Haas für die lokale Ausstellerakquise und Unterstützung des Marketings und der Durchführung für den Standort Frankfurt zuständig. „Im Zuge dessen und der zahleichen geknüpften Kontakte in der Nachhaltigkeitsszene habe ich bereits ein Nachfolgeprojekt im Kopf: Nachhaltig ausgerichtete Betriebe in eine Gemeinschaft zusammenzuführen, on- und offline, um u. a. den Verbrauchern zu zeigen, wo und wie sie nachhaltig konsumieren und leben können.“

Neue Wege in Zukunftsfeldern geht Marlene Haas auβerdem mit einer weiteren Idee: „Ich möchte den bereits etablierten, eher traditionellen ‚Ökoläden’ ein Sprachrohr verleihen, vor allem über die Social Media. Viele von ihnen nutzen diese Möglichkeiten noch nicht. Ich möchte sie dabei unterstützen, über diese neuen Medien mit den Verbrauchern zu kommunizieren. Derzeit arbeite ich z. B. an einer interaktiven Karte Frankfurts, in der wir Verbraucher mit Läden, in denen man nachhaltig konsumiert, in Verbindung setzen“, so Marlene Haas.

Apropos Netzwerk: Auch das ist für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich. „Ich kann nur empfehlen, vor allem jungen Gründerinnen und Gründern, sich erfahrene Mentoren zur Seite zu stellen und sich ein groβes Netzwerk aufzubauen. Nur so kommt man weiter“, weiβ die junge Geschäftsfrau, die fest vorhat, von der Dienstleisterin zur Projektinitiatorin zu werden: Zünden statt durchführen – das macht viel mehr Spaβ!

www.kultpour.de


Sybille Nolte - www.hessen-shop.com

Innovation - oder wie eine Idee dem Markt zur richtigen Zeit begegnete

Mit hessischen Kultprodukten ist der Hessen-Shop von Sybille Nolte mit einem innovativen und ausgereiften Geschäftskonzept auf Kundenwünsche gestoßen. Wenn das Angebot auch noch im Trend „Regionalität“ liegt, ist der Erfolg nicht mehr weit.

Nach dem Start von www.hessen-shop.com in 2010 kann Sybille Nolte bereits auf zwei äuβerst erfolgreiche Jahre zurückblicken: Ein Online-Shop und neun stationäre Verkaufsstellen – davon in Frankfurt Bockenheim, Sachsenhausen und in der Kleinmartkthalle sowie sechs Shop-in-Shops bei Hugendubel – sprechen für eine sehr positive Bilanz. Mit ihrem Hessen-Shop bietet die Unternehmerin 3.000 Geschenkartikel für Privatpersonen und Firmen: hochwertige Produkte aus und über die Region. „Hier findet sich fast alles, was das (Hessen-)Herz höher schlagen lässt: kulinarische Delikatessen aus vorwiegend biologischem und ökologischem Anbau, moderne Hessensouvenirs in innovativem Design und landestypische, authentische Kultprodukte – zum Verschenken oder einfach um sich selbst zu verwöhnen“, erläutert die Geschäftsführerin ihr Konzept.

Das Innovative am Hessen-Shop ist diese Verbindung von modernen mit traditionellen Artikeln, ganz nach dem eigenen Motto: „Kult und Kultur von daheim“. Der gröβte Erfolg für die 47-Jährige ist sicherlich, dass „die Geschäftsidee auf einen so fruchtbaren Boden gefallen ist und regelrecht vom Kunden lebt. Die Akzeptanz und Zufriedenheit bei unseren Kunden ist sehr hoch. Gerade diese positive Resonanz bereitet mir und meinen Mitarbeitern sehr viel Freude: Unsere mittlerweile treuen Kunden kommen regelmäßig in die Läden und erkundigen sich nach den letzten Neuheiten.“

Ein innovatives Konzept, das von Innovationen lebt

Ganz eindeutig ist die Idee auf den Trend „Regionalität“ gestoßen: Trotz der Globalisierung wünschen sich immer mehr Menschen eine starke innere Bindung zu „ihrer“ Region. Für Sybille Nolte ging es jedoch keineswegs darum, darauf zu „surfen“. Vielmehr hat sie den Markt mit der richtigen Dynamik zum richtigen Zeitpunkt betreten. Denn der Launch vom Hessen-Shop kam nach einem echten Reifeprozess zutage. „Es war keine zögerliche Umsetzung! Alles zusammen hat zum Erfolg geführt“, betont die Geschäftsfrau. Die ausgebildete Buchhändlerin war zuvor lange im Verlagswesen im Vertrieb tätig,. Zeitgleich zur ersten Babypause machte sich ihr Ehemann mit einem regionalen Verlag selbständig, in dessen Vertrieb sie nach der Pause wieder einstieg. „So kamen Themen wie Frankfurt- oder Hessenbücher zu uns. In einer Pressekonferenz zum Buch ‚Frankfurter Spezialitäten’ hatten wir eine Idee, mit der wir schon länger schwanger gingen, in den Raum geworfen: Das Buch als Gesamtpaket – inklusive der passenden typischen Lebensmittel –  anzubieten“, erläutert Sybille Nolte.

Was zu diesem Zeitpunkt noch ein Gedanke war – zwar ausgereift –, stand bald in der Presse, gefolgt von zahlreichen Anfragen. Von da an lieβ die Idee die Geschäftsfrau nicht mehr los. So nahm nach und nach das Konzept vom Hessen-Shop Gestalt an. Sich von Ideen tragen oder inspirieren zu lassen, sie zu steuern oder entgegenzunehmen: Diese Herangehensweise führt Sybille Nolte und ihr Team stetig zu Innovationen. Der Prozess hat viele Wege: Mal werden bestehende Produkte in der „Kult-Konstellation“ des Shops angeboten, mal werden sie direkt produziert. „Unser erstes eigenes Produkt war z. B. das Grüne-Soβe-Geschirr mit den dazu passenden Servietten. Wir haben die inhaltlichen Ideen und lassen sie dann fertigstellen. Oder die Ideen kommen von unseren Lieferanten zu uns: Es sind sehr kleine Betriebe, die z. B. aus Leidenschaft kochen und für uns individuell zugeschnittene Rezepte entwerfen. Letztendlich beeinflussen wir uns gegenseitig. So ergänzen ca. zehn neue Artikel monatlich das Angebot unserer Fundgrube für alle, die sich in Frankfurt und Hessen zu Hause fühlen“, so Sybille Nolte. Da spricht das Herz einer Hamburger Wahlhessin…

www.hessen-shop.com