Innovationen


Ingrid Sels - Senfgalerie

Mut, Motivation, eine Menge Spaß:

die Zutaten eines erfolgreichen übergabefähigen Betriebs

 
Gewinnerin des Frankfurter Gründerpreises 2008, im Magazin „Feinschmecker“ unter den 500 besten Adressen Deutschlands… Die Frankfurter Senfgalerie hat es also in zehn Jahren geschafft, die Herzen und Gaumen zu erobern – nicht nur bei den zahlreichen Kunden! Mit weit über 150 verschiedenen Senfsorten bietet die Inhaberin Ingrid Sels ein außergewöhnliches Sortiment an. Dieses stellt sich aus edelsten Senfsorten überwiegend aus deutscher Herstellung zusammen, die noch in alter Handwerkstradition in historischen Senfmühlen hergestellt werden. Qualität hat hier Vorrang und die Kunden wissen es zu schätzen. Ingrid Sels liegt es nun am Herzen, ihr aufgebautes Unternehmen zu übergeben, denn ab Ende August 2018 geht sie in Ruhestand.

Als gebürtige Düsseldorferin fiel sie buchstäblich in den „Senftopf“! Ihre Eltern hatten ein Restaurant, kein Wunder also, dass ihr Küche und Keller in die Wiege gelegt wurden. Sie absolvierte eine Küchenfachlehre, wechselte dann in die Reisebranche und zur Hotellerie. Küche blieb jedoch immer ihr Hobby, sie hat sich fortlaufend privat im Gastronomiebereich weitergebildet. Als sie ihr letzter Arbeitgeber freisetzte, war Ingrid Sels im Alter von 50 Jahren. „Ich wusste, dass ich in Festanstellung nicht mehr glücklich sein würde. Wie das Leben so ist, als ich eines Tages zu Besuch in Düsseldorf war, sah ich, dass die Firma ‚Löwensenf‘ ihren ersten Senfladen eröffnet hatte. Es war die Zündung meines Konzeptes: Inzwischen lebte ich in Frankfurt und ein solches Geschäft fehlte noch komplett!“

Herausforderungen und Überraschungen gehören zum Alltag

Neben der Suche nach lokalen Herstellern, die qualitativ hochwertige Produkte bieten, lieβ die Inhaberin 20 eigene Senfsorten, darunter Frankfurter Spezialitäten, produzieren: Verkaufsschlager sind der Apfelweinsenf, der Adlersenf (als Dank an die Stadt Frankfurt für den Frankfurter Gründerpreis) und der Goethesenf. Mit einem Laden gibt es immer Herausforderungen, wie z. B. vor einiger Zeit neue Lieferanten suchen, weil die Qualität nicht mehr gestimmt hat. „Was für den Kunden in der Zeit nahtlos lief, hieβ für mich im Hintergrund fünf Monate Suche nach neuen Herstellern. Im Prinzip musste ich alles wieder von vorne aufbauen. Mut, Motivation jeden Tag und viel Spaβ sind unerlässlich, um ein solches Geschäft zu führen. Und ich hatte das Glück, private Unterstützung zu bekommen.“ Dieselben Zutaten gelten natürlich auch gerade beim Übergabeprozess.

In Vorbereitung zum Abschied vom Erwerbsleben wendete sich Ingrid Sels an die Wirtschaftsförderung Frankfurt, die sie wiederum an jumpp verwies. „Mit jumpp habe ich die Zahlen und das Konzept fachgerecht überarbeitet, so dass Nachfolgeinteressierte alles im Blick haben.“ Alles war bereit: Ware und neue Ladeneinrichtungen hatte sie für den Übernehmer bestellt, die Hersteller und Partner waren über den Generationenwechsel informiert, ein Nachfolger – ein Senfgalerie-Kunde der ersten Stunde – hatte Interesse. „Aber eine unerwartete Änderung kam auf uns zu: Ich wurde gebeten, früher aus dem Mietvertrag zu treten. Derzeit laufen noch Verhandlungen.“ Herausforderungen gibt es also auch im Übergabeprozess: „Noch ist alles möglich. Mein Konzept kann ich auch später übertragen, unabhängig vom Standort. Die Senfgalerie läuft sehr gut, der Kundenstamm ist da (darunter viele Feinkostläden) und die Qualität auch.“ Sicherlich ist alles nur eine Frage der Zeit, bis sich alles vor dem – wirklich wohlverdienten – Ruhestand legt!

www.frankfurter-senfgalerie.de


Bettina Frauen - "Duftreich"

Ein neues Automodell mit Dufterlebnis präsentieren: mit Pioniergeist geht alles!

Wenn es um Pioniergeist geht, ist Bettina Frauen ein sehr gutes Beispiel! Mit ihrem „DuftReich“ entwickelte sie sich von einer Naturparfümerie-Inhaberin zur Geruchssinn- und Aroma-Expertin. Heute, nach sieben Jahren, spricht sie sowohl Privatpersonen als auch Firmenkunden an.

„Ohne jumpp hätte ich mich nie in die Selbständigkeit getraut“, blickt sie zurück. „Als Teilnehmerin am Programm ‚NeW - Mentoring als Chance für den Wiedereinstieg’  habe ich mir eine Struktur aufgebaut und konnte jederzeit Antworten zu meinen Fragen erhalten: Der Berg an Anforderungen war so groß, dass ich nicht wusste, wie ich das stemmen sollte! Dank der Unterstützung habe ich dann aber sogar noch während des Projekts gegründet und meine Ausbildung zur Aroma-Expertin absolviert. Über jumpp habe ich ebenfalls immer wieder Aufmerksamkeit seitens der Medien erhalten. Somit konnte ich meine Duftberatung und die Naturparfümerie bekannt machen“, so Bettina Frauen.

Die ganze Zeit über blieb sie im jumpp-Netzwerk, im UFO – Unternehmerinnenforum RheinMain. Sie nutzte diese Plattform sowohl zur Präsentation als auch zur eigenen Fortbildung. 2017 nahm sie an der kompletten Innovationsreihe „How to create a Unicorn“ teil (s. Beitrag oben). „Ich habe erfahren, wie man Innovation angeht. Ich habe auch mehr Selbstbewusstsein erlangt, Impulsen aus mir heraus nachzugehen, diese in Worte zu fassen und schlieβlich umzusetzen. Sprich: meine eigenen Ideen wertzuschätzen!“ Aus dieser UFO-Jubiläumsreihe ging sie mit neuen Konzepten hervor: „Bislang arbeitete ich nach dem Prinzip ‚Zeit gegen Geld’. Jetzt habe ich Ideen, wie ich Produkte schnüren kann, damit meine Kunden zu Hause auch ohne mein Beisein mit Düften arbeiten und sie genießen können z. B. mit Riechsalzgläsern und schriftlicher Anleitung für Menschen, die nicht mehr gut riechen können oder Duftmeditationstexte mit den passenden Düften als Kombipaket zur Entspannung.“

All diese Impulse gehen mit der Entwicklung des „DuftReich“ einher: Anfangs standen die Duftberatung oder Events rund um das Thema Parfum im Vordergrund. Heute bietet sie Düfte unter dem Aspekt "Genuss" an. In der Beratung mit ihren privaten Kunden arbeitet sie außerdem an Themen wie Selbstwahrnehmung über den Geruchssinn, Persönlichkeitsentfaltung oder die Verbesserung ihrer Gesundheitskompetenz.

Des Weiteren gehören bei Firmenkunden Aufgaben wie Teambildung über die Entwicklung eines gemeinsamen Duftes zum Programm – sowie die sensorische Begleitung kommunikativer Events. So unterstützte die Aroma-Expertin die Präsentation des neuen Skoda Kodiaq in zwei Autohäusern im Taunus abseits der „Powerpointstrassen“: Das eigens dafür kreierte Dufterlebnis inspirierte sich aus dem Land des Kodiakbären, Alaska, und setzte das neue Produkt multisensorisch in Szene. Es gab zu riechen und zu probieren: Wurzeln, Wachholder und Kieferessenzen aus dem hohen Norden aber auch Säfte aus den frisch verarbeiteten Pflanzen. Kreativität und Pioniergeist werden keine Grenzen gesetzt!

www.duft-reich.de


Paula Landes - Mocial Sedia, Parketing & MR"

Maβgeschneiderte Selbständigkeit:
investiv handeln, kreativ und modern gestalten

Nach einigen Stationen entdeckte Paula Landes ihre Liebe zu den digitalen Medien und auch zum Film. Ein Bachelor in Literatur, Kunst und Medien sowie ein anschlieβender Master zu den kulturellen Grundlagen Europas führten sie für ein Auslandsemester nach Indien. „Dort habe ich damals gelernt, wie wichtig investiv denken ist! Es hieβ: Wenn du Geld haben willst, musst du zunächst Geld ausgeben – auch wenn du wenig hast“, erzählt die 34-jährige PR-Frau aus Frankfurt.

„Bei Investitionen kann es zwar zu Lücken im Portemonnaie kommen, aber es rentiert sich irgendwann. Und ich finde es spannend, das Geld, das ich selbst verdiene, auszugeben! Wenn man es mit gutem Gewissen tut, kommt was Gutes zurück!“ Seit Juni 2015 bietet sie mit ihrem Unternehmen „Mocial Sedia, Parketing & MR“ Creative und Digital Services im Bereich PR, Social Media, Webseiten und Grafik.  Den Part „Creative Beratung“ möchte sie zukünftig noch stärker ausbauen. Paula Landes investiert jetzt schon in ein eigenes Büro und möchte auch in Zukunft weiter wachsen.

Kreativität – oder wie können tote Ratten zu einer Traineestelle führen...

Kreativität sowie der Wille, ihre Arbeit modern zu gestalten und geeignete Qualifizierungen waren ihre Meilensteine in der Zeit zwischen Indien und Frankfurt – so haben sie tote Ratten rasch zu einer Traineestelle geführt! „Ich fotografiere gerne. Mein liebstes Sujet sind tote Mäuse und Ratten. Mit diesen speziellen Motiven antwortete ich einer PR-Agentur, die sich unkonventionelle Bewerbungen für eine Traineestelle wünschte. Die Rechnung ging auf, ich stieg sofort ein“, schmunzelt die junge Unternehmerin.

Weiter ging es in der Agentur als Stabstelle Creative Planer und bald kam eine Ausbildung zur Innovationsmanagerin hinzu. So spannend wie es war, wollte sich Paula Landes jedoch nicht in einem 40-Stunden-Bürojob „festnageln“ lassen. Eine halbe Stelle und eine nebenberufliche Selbständigkeit waren ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es folgte die Geburt ihrer Tochter – auch hier war wieder moderne Arbeitszeitgestaltung gefragt. „Natürlich wollte ich Zeit mit ihr haben. Als sich nach der Elternzeit meine Aufgaben im Büro veränderten, bin ich komplett auf Selbständigkeit umgestiegen.“

Seitdem funktioniert es sehr gut und sie konnte in der Elternzeit noch eine Fortbildung zur Grafikerin machen: So schlieβt sich der Kreis zum Kunststudium. Um das Geschäft auszubauen, wird bei ihr das Thema Netzwerken groβ geschrieben: „Ich bin im UFO – Unternehmerinnenforum RheinMain von jumpp, denn ich arbeite gerne mit Menschen, die ähnliche Werte haben, zusammen. Darüber hinaus leite ich seit vier Jahren das Rhein-Main-Quartier der #DMW Digital Media Women. Auch das hat mir geholfen, sichtbarer zu werden: Das Netzwerken macht alles viel lebendiger und aufregender!“

Paula Landes, M.A., Mocial Sedia, Parketing & MR, Wallstraße 11, 60594 Frankfurt, Tel.: 069 /13 39 45 66, 0179 /67 98 403, paula@mocialsedia.de, www.mocialsedia.de


Marlene Haas - KULTpour

Wachstumsperspektive durch neue Wege in Zukunftsfeldern

Als ausgebildete Veranstaltungskauffrau wusste die 24-jährige Marlene Haas, dass die begehrten Stellen im Kultur-Bereich eher Akademikern zugewiesen werden. Gerade die Felder Kultur und Soziales machen ihr besonders Spaβ – darauf zu verzichten, kam gar nicht infrage! Sich selbständig zu machen war für die junge Frau, die gleich nach der Ausbildung 2011 gründete, eine Selbstverständlichkeit: So entstand KULTpour, eine Agentur für Projektmanagement in den Bereichen ökologische und soziale Nachhaltigkeit, Kultur und Soziales.

Marlene Haas baute ihre Qualifizierung mit Fachscheinen auf und betrieb Veranstaltungs-management für die Stadt Frankfurt in ihren bevorzugten Branchen. Da sie verstärkt ins kulturelle Feld „rutschen“ wollte, beschäftigte sie sich eine Zeit lang mit Projekt- und Veranstaltungsmanagement für Theater. „Schnell habe ich festgestellt, dass das System hier auf ‚Selbstausbeutung’ ruhte und daher keine vernünftige Basis für eine Selbständigkeit bot“, erkannte sie. Aber Kultur und Soziales liegen ihr nun mal am Herzen… Die Frage der Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens stellte sich. Da ihr privat das Thema „nachhaltig Konsumieren“ ebenso von groβer Bedeutung war, hatte sie die Idee, dies in ihr Geschäftskonzept einzubauen. Denn sie hatte festgestellt, dass der Frankfurter Veranstaltungsmarkt in diesem Bereich nicht sehr ausgebaut war und Potenzial bot.

An dieser Stelle war fachkundiger Rat erforderlich: Sie kam zu jumpp und nahm am Projekt „Fit für die Zukunft“ teil. „Ich brauchte unbedingt Klarheit. Mit Ramona Lange haben wir die Struktur und Strategie meiner Firma neu beleuchtet und weiterentwickelt, auf der Basis der für mich relevanten Zukunftstrends Nachhaltigkeit, Soziales, Kultur. In dieser schwierigen Phase war es äuβerst hilfreich, in den Genuss einer professionellen, auβenstehenden Begleitung zu kommen. Ich habe gesehen, dass die Unklarheit nicht an mir, sondern an der Struktur meines Unternehmens lag. Diese neuen Impulse haben mir sehr geholfen!“, erzählt die junge Unternehmerin.

Plattform für nachhaltigen Konsum, Sprachrohr für „Ökoläden“

Dass diese neue Ausrichtung die Richtige war, zeigen die inzwischen angelaufenen Aufträge und Projekte. Für den Heldenmarkt, die Messe für nachhaltigen Konsum, ist Marlene Haas für die lokale Ausstellerakquise und Unterstützung des Marketings und der Durchführung für den Standort Frankfurt zuständig. „Im Zuge dessen und der zahleichen geknüpften Kontakte in der Nachhaltigkeitsszene habe ich bereits ein Nachfolgeprojekt im Kopf: Nachhaltig ausgerichtete Betriebe in eine Gemeinschaft zusammenzuführen, on- und offline, um u. a. den Verbrauchern zu zeigen, wo und wie sie nachhaltig konsumieren und leben können.“

Neue Wege in Zukunftsfeldern geht Marlene Haas auβerdem mit einer weiteren Idee: „Ich möchte den bereits etablierten, eher traditionellen ‚Ökoläden’ ein Sprachrohr verleihen, vor allem über die Social Media. Viele von ihnen nutzen diese Möglichkeiten noch nicht. Ich möchte sie dabei unterstützen, über diese neuen Medien mit den Verbrauchern zu kommunizieren. Derzeit arbeite ich z. B. an einer interaktiven Karte Frankfurts, in der wir Verbraucher mit Läden, in denen man nachhaltig konsumiert, in Verbindung setzen“, so Marlene Haas.

Apropos Netzwerk: Auch das ist für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich. „Ich kann nur empfehlen, vor allem jungen Gründerinnen und Gründern, sich erfahrene Mentoren zur Seite zu stellen und sich ein groβes Netzwerk aufzubauen. Nur so kommt man weiter“, weiβ die junge Geschäftsfrau, die fest vorhat, von der Dienstleisterin zur Projektinitiatorin zu werden: Zünden statt durchführen – das macht viel mehr Spaβ!

www.kultpour.de


Sybille Nolte - www.hessen-shop.com

Innovation - oder wie eine Idee dem Markt zur richtigen Zeit begegnete

Mit hessischen Kultprodukten ist der Hessen-Shop von Sybille Nolte mit einem innovativen und ausgereiften Geschäftskonzept auf Kundenwünsche gestoßen. Wenn das Angebot auch noch im Trend „Regionalität“ liegt, ist der Erfolg nicht mehr weit.

Nach dem Start von www.hessen-shop.com in 2010 kann Sybille Nolte bereits auf zwei äuβerst erfolgreiche Jahre zurückblicken: Ein Online-Shop und neun stationäre Verkaufsstellen – davon in Frankfurt Bockenheim, Sachsenhausen und in der Kleinmartkthalle sowie sechs Shop-in-Shops bei Hugendubel – sprechen für eine sehr positive Bilanz. Mit ihrem Hessen-Shop bietet die Unternehmerin 3.000 Geschenkartikel für Privatpersonen und Firmen: hochwertige Produkte aus und über die Region. „Hier findet sich fast alles, was das (Hessen-)Herz höher schlagen lässt: kulinarische Delikatessen aus vorwiegend biologischem und ökologischem Anbau, moderne Hessensouvenirs in innovativem Design und landestypische, authentische Kultprodukte – zum Verschenken oder einfach um sich selbst zu verwöhnen“, erläutert die Geschäftsführerin ihr Konzept.

Das Innovative am Hessen-Shop ist diese Verbindung von modernen mit traditionellen Artikeln, ganz nach dem eigenen Motto: „Kult und Kultur von daheim“. Der gröβte Erfolg für die 47-Jährige ist sicherlich, dass „die Geschäftsidee auf einen so fruchtbaren Boden gefallen ist und regelrecht vom Kunden lebt. Die Akzeptanz und Zufriedenheit bei unseren Kunden ist sehr hoch. Gerade diese positive Resonanz bereitet mir und meinen Mitarbeitern sehr viel Freude: Unsere mittlerweile treuen Kunden kommen regelmäßig in die Läden und erkundigen sich nach den letzten Neuheiten.“

Ein innovatives Konzept, das von Innovationen lebt

Ganz eindeutig ist die Idee auf den Trend „Regionalität“ gestoßen: Trotz der Globalisierung wünschen sich immer mehr Menschen eine starke innere Bindung zu „ihrer“ Region. Für Sybille Nolte ging es jedoch keineswegs darum, darauf zu „surfen“. Vielmehr hat sie den Markt mit der richtigen Dynamik zum richtigen Zeitpunkt betreten. Denn der Launch vom Hessen-Shop kam nach einem echten Reifeprozess zutage. „Es war keine zögerliche Umsetzung! Alles zusammen hat zum Erfolg geführt“, betont die Geschäftsfrau. Die ausgebildete Buchhändlerin war zuvor lange im Verlagswesen im Vertrieb tätig,. Zeitgleich zur ersten Babypause machte sich ihr Ehemann mit einem regionalen Verlag selbständig, in dessen Vertrieb sie nach der Pause wieder einstieg. „So kamen Themen wie Frankfurt- oder Hessenbücher zu uns. In einer Pressekonferenz zum Buch ‚Frankfurter Spezialitäten’ hatten wir eine Idee, mit der wir schon länger schwanger gingen, in den Raum geworfen: Das Buch als Gesamtpaket – inklusive der passenden typischen Lebensmittel –  anzubieten“, erläutert Sybille Nolte.

Was zu diesem Zeitpunkt noch ein Gedanke war – zwar ausgereift –, stand bald in der Presse, gefolgt von zahlreichen Anfragen. Von da an lieβ die Idee die Geschäftsfrau nicht mehr los. So nahm nach und nach das Konzept vom Hessen-Shop Gestalt an. Sich von Ideen tragen oder inspirieren zu lassen, sie zu steuern oder entgegenzunehmen: Diese Herangehensweise führt Sybille Nolte und ihr Team stetig zu Innovationen. Der Prozess hat viele Wege: Mal werden bestehende Produkte in der „Kult-Konstellation“ des Shops angeboten, mal werden sie direkt produziert. „Unser erstes eigenes Produkt war z. B. das Grüne-Soβe-Geschirr mit den dazu passenden Servietten. Wir haben die inhaltlichen Ideen und lassen sie dann fertigstellen. Oder die Ideen kommen von unseren Lieferanten zu uns: Es sind sehr kleine Betriebe, die z. B. aus Leidenschaft kochen und für uns individuell zugeschnittene Rezepte entwerfen. Letztendlich beeinflussen wir uns gegenseitig. So ergänzen ca. zehn neue Artikel monatlich das Angebot unserer Fundgrube für alle, die sich in Frankfurt und Hessen zu Hause fühlen“, so Sybille Nolte. Da spricht das Herz einer Hamburger Wahlhessin…

www.hessen-shop.com