Partnerschaften

Portraitfoto von Maria Aust, Melanie Ströbel und Paula Landes (v.l.n.r)

ONLINE LEGAL SOCIAL

Ein Trio mit tollem Trainingskonzept erobert die (digitalen) Bühnen

Es war einmal die schöne Geschichte einer Geschäftspartnerschaft, wie jumpp sie so gerne mag! Paula Landes, Expertin für Kommunikation und PR, Melanie Ströbel, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Medienrecht und Maria Aust, Expertin für Websites & Online Marketing (s. Foto v.r.n.l.) kamen über das UFO – Unternehmerinnenforum RheinMain zusammen. Kaum ein Jahr nach dem Kennenlernen gründeten sie im letzten August eine GbR: ONLINE LEGAL SOCIAL bietet Unternehmen kompakte Online-Kurse, Seminare und Inhouse-Trainings an, die sich durch die Verbindung von Online-Marketing, Medienrecht und Social Media auszeichnen.

“Silvia Danckert vom UFO hatte Paula und Melanie eingeladen, gemeinsam einen Workshop durchzuführen, jede mit ihrem thematischen Schwerpunkt. Die Veranstaltung war sehr erfolgreich und es entstand die Idee, auch in Zukunft zusammen zu arbeiten. Paula traf dann ein halbes Jahr später Maria in einem anderen Netzwerk – auch hier ‘funkte’ es!”, erzählen die Unternehmerinnen. Sehr bald kamen alle drei zusammen und starteten mit der ersten Veranstaltung. Unter dem knackigen Titel „Online Legal Social“ lernten Gründerinnen an einem Tag, alle wichtigen Aspekte für den rechtssicheren und erfolgreichen Gang auf die digitale Bühne. „Die Premiere endete mit einer Feedbackrunde – und die war durchweg positiv und konstruktiv. Alle Teilnehmerinnen konnten für sich wichtige und wertvolle Informationen mitnehmen und haben zudem noch spannende Kontakte geknüpft“, so das Trio.

„Das Team von Jumpp ist ein guter Partner für uns. Bei der Steigerung des Bekanntheitsgrades und auch bei der Logistik – wir haben die Räumlichkeiten des Vereins genutzt - konnten wir von den Vorteilen des Netzwerks profitieren. Es ist ein tolles Frauennetzwerk, in dem wir hochinteressante Unternehmerinnen kennengelernt haben.“ Auch im Rahmen des „Pecha Kucha“-Netzwerkabends anlässlich des 20. UFO-Jubiläums präsentierten sich die drei Frauen, wieder mit sehr guter Resonanz.

Seit Gründung der GbR haben sie nun ihr Konzept erweitert: Angebote für Einsteiger, Fortgeschrittene aber auch Künstler stehen auf dem Programm. „Es macht einen Riesenspaβ, zusammen zu arbeiten. Jede kommt aus einer anderen Branche, bringt ihr Wissen mit und so entsteht ein hoher Grad an Kreativität.“ Dabei raten die Unternehmerinnen: Wenn man gute Ideen hat, sollte man sich vor dem Start gut informieren und auch beraten lassen – wie beispielsweise durch jumpp. „Darüber hinaus ist es wichtig, sich PartnerInnen zu suchen, die zum Vorhaben passen – und mit denen, man sich persönlich gut versteht!“

www.online-legal-social.de

Portraitfoto von Gudrun Jostes und Kerstin Hoffmann-Wagner

jumpp bringt Unternehmerinnen zusammen

Wenn eine Eventmanagerin eine Fachplanerin für barrierefreies Bauen trifft

Ein gelungenes Best Practice-Beispiel, das durch die jumpp-Veranstaltung "Megatrend Frauen" 2014 initiiert wurde. Kerstin Hoffmann-Wagner und Gudrun Jostes bieten in Form einer Expertenkooperation Beratung und Begleitung zum Thema „Barrierefreie Events und Messen“ an. Dieses Jahr waren sie unter den Finalistinnen-Teams für den Sonderpreis "Hand in Hand" Teams des Emotion Awards. Wir haben sie interviewt.

„Wir haben mit unserem Angebot absolutes Neuland in der Branche betreten.“
Ein schöner Erfolg bedenke man, dass beide eigentlich sonst „nie daran gedacht hatten, nach Kooperationspartnern zu suchen!“

Jumpp bringt Unternehmerinnen zusammen: Und wie kamen Sie zusammen?
Gudrun Jostes (G.J.):
 Eine klassische Situation! Wir lernten uns beim Smalltalk in der Buffet-Schlange kennen. Es war 2014 auf einer von jumpp organisierten Unternehmerinnen-Veranstaltung im H.O.L.M. Frankfurt. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch, blieben in Kontakt und entwickelten ein neues Produkt. Anfang 2015 wagten wir den Schritt, mit unserem Angebot “Barrierefreie Events, Locations und Messen” auf den Markt zu gehen.
Kerstin Hoffmann-Wagner (K.H.-W.): Das Kuriose an unserer Begegnung war, dass wir beide bis zu diesem Zeitpunkt nie daran gedacht hatten, nach Kooperationspartnern zu suchen. Wir haben uns durch das Thema Barrierefreiheit einfach gefunden.

Welche Kooperation haben Sie auf die Beine gestellt? Wie hat Sie jumpp dabei unterstützt?
(G.J.):
 Jede hat ihr eigenes Unternehmen. Wir arbeiten projektbezogen Hand in Hand.
Ich nahm 2012 an der jumpp Veranstaltung “Fit für die Zukunft” teil, die eine Unternehmensberatung bei Ramona Lange mit Unternehmens-Fokussierung auf Barrierefreiheit zur Folge hatte. In diesem Zusammenhang nahm ich an diversen Netzwerkveranstaltungen in Frankfurt teil. In einem solchen Rahmen trafen wir uns und entwickelten die Idee, Barrierefreiheit mit der Eventbranche zu verknüpfen.
(K.H.-W.): Wir haben mit unserem Angebot absolutes Neuland in der Branche betreten. Mit individuellen Beratungs- und Workshop Angeboten begleiten wir gleichermaßen Eventplaner, Veranstalter, aber auch Anbieter von Event- und Messe Locations auf ihrem Weg in die Barrierefreiheit. In unserer Kooperation ergänzen wir uns durch unsere ganz unterschiedlichen Erfahrungen perfekt.

Was versprechen Sie sich davon? Wie geht es weiter?
(G.J.):
 Wir haben die Branche angetriggert – es gibt interessierte Rückmeldungen und Bedarfsformulierungen. Für unsere ersten Beiträge in den einschlägigen Fachzeitschriften haben wir ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten.
(K.H.-W.): Das Interesse seitens Veranstaltern und Locations ist groß, die Unsicherheit, wie man sich dem Thema Barrierefreiheit bei Events und Messen nähert allerdings auch! Wir verstehen uns als Moderatoren, die die Vielzahl an Anforderungen sortieren und den Kunden zeigen, wie Barrierefreiheit ganz konkret in bauliche, konzeptionelle und Marketing-Konzepte eingebunden wird. Aus der Erfahrung der letzten 1,5 Jahre sind wir derzeit dabei, unser Portfolio zu erweitern, um so auf den Bedarf unserer Kunden mit passenden Angeboten zu reagieren – bald mit gezieltem Webauftritt unter www.events-barrierefrei.de

Erfolge haben Sie mit dem Emotion Award bereits zu verzeichnen. Gibt es weitere?
(G.J.):
 Erfolge – oh ja, wir waren von Beginn unserer Kooperation bei der IMEX als Speaker präsent, einer internationalen Fachmesse für Meetings, Incentives, Tagungen und Events – 2015 mit einer Diskussionsrunde, 2016 mit einem Fachvortrag. Es folgte z. B. ein mehrseitiges Interview in der Fachzeitschrift m+a report. Ein Erfolg, der ganz stark mit dem Know-how von Kerstin Hoffmann-Wagner, als Marketingbeauftragte der Kooperation, verbunden ist!
(K.H.-W.): All das klappt natürlich vor allem, weil wir so ein gutes Team sind! Wir bringen das Thema Barrierefreiheit bei Events und Messen über verschiedene Kanäle in die Öffentlichkeit. Die dadurch spürbar wachsende Sichtbarkeit unseres Themas und von uns als Expertinnen, ist ein toller Erfolg für uns!

Gab es auch Herausforderungen zu stemmen?
(G.J.):
Wir entwickeln einen Markt, wir sind Pionierinnen auf diesem Gebiet und müssen unser Angebot immer wieder dem wachsenden Interesse auf Kundenseite anpassen – das ist eine Herausforderung.
(K.H.-W.):   Wir sind ein mittlerweile eingespieltes Team und kennen gut die Stärken der jeweils Anderen. Diese Stärken und unser jeweiliges Know-how ganz gezielt an die Kunden zu bringen, fordert unsere Kreativität heraus. Und auch wir stehen mit unserem Geschäftsfeld vor der Herausforderung, gesund und zielgerichtet zu wachsen. Eine ganz pragmatische Herausforderung ist natürlich auch, unsere räumliche Entfernung von über 200 km zu überwinden und eng miteinander zu arbeiten. Hier nutzen wir neben den regelmäßigen persönlichen Treffen natürlich alle Möglichkeiten moderner Kommunikation aus!

Was würden Sie Gleichgesinnten, die Kooperationen anbahnen möchten, raten?
(G.J.):
 …einfach machen! Es gibt nichts Schöneres als gemeinsam, an einer Vision zu arbeiten!
(K.H.-W.): Natürlich gehört eine Portion Mut dazu, mit einer anfangs fremden Person etwas ganz Neues aufzubauen. Ich kann nur sagen, dass es mich ungemein bereichert, so eine tolle Sparrings Partnerin gefunden zu haben – nicht nur in unserer gemeinsamen Arbeit, sondern auch in meinem eigenen Business.

www.planungsbuero-jostes.de -   www.hoffmannevent.de

Die Geschäftsführerinnen des familien international frankfurt e.V., Sabine Benisch und Heidemarie Bienentreu
Die Geschäftsführerinnen des familien international frankfurt e.V., Sabine Benisch und Heidemarie Bienentreu

familien international frankfurt e.V.

Eine Entwicklung zum „Unternehmerinnen-Sein“

Als sich die Sozialpädagogin Sabine Benisch und die Juristin Heidemarie Bienentreu vor ca. 20 Jahren begegneten, waren sie weit davon entfernt, an ein eigenes Geschäft zu denken. Die mit dem Umzug einhergehenden Umstrukturierungen bei ihrem vorigen Arbeitgeber – einer Organisation, die ebenso im Bereich der Adoption tätig war – führten zu Überlegungen, die Arbeit selbständig fortzuführen: „Als eingespieltes Kolleginnen-Team fühlten wir uns stark genug, unsere Arbeit inhaltlich und im Interesse der Kinder auch unter neuen Vorzeichen fortzuführen,“ erzählen die beiden Geschäftsführerinnen von familien international frankfurt e.V. (fif).

2004 gründeten sie ihren gemeinnützigen Verein. Ihr Leistungsportfolio beinhaltet internationale Sozialarbeit: „Seit August 2005 sind wir anerkannte Auslandsvermittlungsstelle und führen grenzüberschreitende Adoptionsverfahren mit verschiedenen Ländern durch. Wir begleiten Menschen ebenfalls bei der Herkunfts- und Personensuche. Als Adoptionsvermittler wissen wir, dass eine Adoption häufig Fragen nach der Herkunft aufwirft. Wir helfen Leuten dabei, ihre leiblichen Eltern oder ihr leibliches Kind zu finden. Wir unterstützen sie auch bei der Suche nach Angehörigen oder der Vatersuche.“

Sozialarbeit und Unternehmertum passen gut

In den ersten Jahren fanden die Menschen überwiegend direkt zu fif, ohne dass die Geschäftsführerinnen selbst „im groβen Stil“ akquirierten. 2011 gingen die Anfragen jedoch zurück. Die Unternehmerinnen mussten handeln: „Wir fragten uns, wie wir besser auf unsere Fachstelle und unsere Arbeit hinweisen könnten“, so Sabine Benisch und Heidemarie Bienentreu. In diesem Kontext kamen sie hoch motiviert auf jumpp zu: Gemeinsam mit der jumpp-Beraterin haben sie ihr Profil geschärft und an ihrer Auβendarstellung gearbeitet. Und sie haben sich für eine offensivere Strategie in der Außendarstellung entschieden. „Wir warten nicht mehr ab, dass Interessierte uns anfragen. Wir werden nun sichtbar durch Infoveranstaltungen und Seminare für Interessierte, Jugendämter, Gerichte…“

Bei jumpp erhielten Sie wesentliche Impulse für ein Umdenken: Sozialarbeit und Unternehmertum passen gut! „In den Beratungen haben wir ein anderes Bewusstsein des Werts unserer Arbeit bekommen. Denn in den Köpfen herrscht immer noch vor, dass Sozialarbeit nichts kosten darf. Es ist ein langer Weg... Immerhin haben wir heute keine Hemmungen mehr, Geld für unsere Arbeit zu nehmen“, schmunzeln sie. Als Konsequenz stellen sie heute persönliche Beratungsgespräche in Rechnung, statt kostenlose telefonische Beratungen durchzuführen. Bei den sensiblen Themen der Adoption oder Herkunftssuche ist diese „gelebte“ Herangehensweise sogar für alle Beteiligten von Vorteil: Sie ermöglicht mehr Individualität, schafft Vertrauen sowie eine intensivere Bindung zu dem Gegenüber.

Unternehmerisches Handeln lernt man in kleinen Schritten

Seitdem fif die Weichen neu gestellt hat, sind die Anfragen gestiegen. Dass sie sich seit Gründung in 2004 nachhaltig am Markt behaupten konnten, machen Sabine Benisch und Heidemarie Bienentreu an verschiedenen Aspekten fest: „Wir müssen wachsam Entwicklungen analysieren  – gerade auch die gesetzlichen –, wir müssen Einfluss auf unsere eigene Strategie nehmen, z. B. durch fachkundige Begleitung, und ein gutes Team haben! Uns wurde klar, dass wir das unternehmerische Handeln nur in kleinen Schritten lernen und dass wir den Mut haben müssen, stand zu halten“, wissen nun die fif-Chefinnen. Die Planung für 2013 steht bereits: Strategische Beratung im Rahmen des jumpp-Projekts „Fit für die Zukunft“ sowie weitere eigene Seminare werden bestimmt weiterhin für Schwung sorgen.

www.fif-ev.de