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Corona-Krise: Informationen und Unterstützung

 
 

Was Sie jetzt tun können

Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Wir haben die wichtigsten Informationen nach Handlungsschritten für Sie gegliedert.

 

Informationsquellen und Ansprechpartner

Unter den folgenden Überschriften finden Sie Links zu aktuellen Fördermöglichkeiten und Verordnungen sowie wichtige Merkblätter und Formulare.
 

 

Was Sie jetzt tun können

1) Zuschüsse beantragen

„Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“, Konjunkturpaket des Bundesfinanzministeriums

Zuständig für die Bewilligung der Überbrückungshilfen sind die Länder. Die Beantragung ist nur über die Steuerberater/-innen oder Wirtschaftsprüfer/-innen möglich. Vorbehaltlich der Zustimmung der Länder wird eine Beantragung über die Fördermittelportale ab dem 08.07.2020 möglich sein. Anträge können bis spätestens 30.09.2020 gestellt werden.

Das Programm für Überbrückungshilfen ermöglicht Stützungsmaßnahmen für kleine und mittelständische Unternehmen, die Corona-bedingt hohe Umsatzausfälle verzeichnen. Es gilt branchenübergreifend, berücksichtigt jedoch auch die spezifische Lage von besonders betroffenen Branchen. Das gilt unter anderem für Veranstaltungslogistiker, Schausteller, Clubs oder Reisebüros und viele weitere von anhaltenden Schließungen betroffene Unternehmen.


Das Programm sieht für förderungsberechtigte Unternehmen einen Zuschuss zu den betrieblichen Fixkosten der Monate Juni bis August 2020 vor. Voraussetzung dafür ist ein Umsatzrückgang von durchschnittlich mindestens 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Jüngere Unternehmen können auch spätere Vergleichszahlen vorlegen. Je nach Höhe der Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August werden bis zu 80 Prozent der Fixkosten übernommen. Die maximale Fördersumme liegt bei 150.000 Euro für größere Unternehmen und bei 9.000 bzw. 15.000 Euro für Kleinstunternehmen und Soloselbständige von bis zu fünf bzw. zehn Beschäftigten.

Details der Eckpunkte für kleine und mittelständische Unternehmen:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/eckpunkte-fuer-das-konjunkturpaket.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Informationen zu weiteren Zuschüssen erhalten Sie auf der Website der WIBank Hessen sowie unter Punkt 5) weiter unten.

2) Ausgaben reduzieren

Versuchen Sie, laufende Ausgaben zu reduzieren oder zumindest hinauszuzögern:

a) Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträge beantragen

Steuerliche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Selbstständige

Unternehmen jeder Größe erhalten steuerliche Hilfen, um ihre Liquidität zu verbessern. Für unmittelbar vom Coronavirus betroffene Unternehmen gilt bis Ende 2020:

 

  • Bereits geleistete Steuervorauszahlungen können teilweise zurückerstattet werden.
  • Die Höhe von Steuervorauszahlungen kann angepasst werden.
  • Finanzbehörden gewähren Stundungen von Steuerschulden.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen werden verzichtet.

Mehr dazu hier: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html

Auf der Website des Hessischen Finanzministeriums finden Sie Details zur Beantragung  im FAQ-Katalog "Steuern in Zeiten der Corona-Pandemie" (PDF, Stand: 27.03.2020) sowie eine ergänzende Antragshilfe zum Ausfüllen (PDF).

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Sollten Arbeitgeber oder Selbstständige bereits Anträge für die gelaufenen Monate seit März 2020 gestellt haben, verlängern sich diese nicht ohne Weiteres. Soll die Stundung fortgesetzt werden, bedarf es vielmehr eines erneuten Antrags.

Informationen des GKV Spitzenverbands der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen: https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp

Details zur Unterstützung der vom Corona-Virus betroffenen Arbeitgeber und Mitglieder bei der Beitragszahlung (PDF): https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/20200519_Beitraege_Corona_Informationen_zur_Stundung.pdf

Auch die Künstlersozialkasse bietet die Möglichkeit der Stundung von Beiträgen.

Für die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen hat der Handelsverband Hessen die Vorlage "Anschreiben bzgl. Sozialabgaben an Krankenkassen" (Word-Datei) erstellt.

b) MitarbeiterInnen in Kurzarbeit schicken, wenn es sich nicht vermeiden lässt

Beschäftigte können Kurzarbeitergeld unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 21 Monate lang erhalten. Die genannten Voraussetzungen und Angaben gelten befristet bis 31. Dezember 2020.

  • Beschäftigte in Corona-bedingter Kurzarbeit, deren Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert ist, erhalten künftig mehr Geld, wenn die Kurzarbeit eine bestimmte Dauer überschreitet: Ab dem 4. Monat des Kurzarbeitergeldbezugs steigt das Kurzarbeitergeld (KuG) auf 70 Prozent des entgangenen Nettoentgelts (77 Prozent für Haushalte mit Kindern); ab dem 7. Monat des KuG-Bezuges steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent des entgangenen Nettoentgelts (87 Prozent für Haushalte mit Kindern). Diese Regelung gilt längstens bis zum 31. Dezember 2020.
  • Die Regierungskoalition erweitert die Hinzuverdienstmöglichkeiten für Beschäftigte in Kurzarbeit: Künftig dürfen Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter aller Berufe bis zur vollen Höhe ihres bisherigen Monatseinkommens hinzuverdienen.

Zur Seite der Bundesagentur für Arbeit: Corona-Krise: Kurzarbeitergeld für Unternehmen

Die Agentur für Arbeit hat aktuelle Erklärvideos auf YouTube veröffentlicht: Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld, Verfahren zur Beantragung von Kurzarbeitergeld, Anmeldung/Registrierung als Unternehmen/Arbeitgeber für die eServices, Kurzarbeit online beantragen 

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3) Bei Bedarf für sich selbst Sozialleistungen in Anspruch nehmen

a) Arbeitslosengeld I

Wenn Sie als Selbständige/r freiwillig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, steht Ihnen ALG I zu.

Die Agentur für Arbeit hat auf YouTube ein Video zur Online-Antragstellung veröffentlicht.

Wenn Sie aufgrund der Corona-Krise Ihre monatlichen Beiträge nicht leisten können, endet Ihre freiwillige Versicherung derzeit nicht automatisch. In diesem Fall gilt aktuell ein Zahlungsaufschub bis zum Oktober 2020.

Ihre Agentur für Arbeit wird Sie anschließend auffordern, die laufenden monatlichen Zahlungen wiederaufzunehmen und ausstehende Beiträge nachzuzahlen. Für die Nachzahlung können Sie Ratenzahlungen von mindestens 20 Euro im Monat vereinbaren.

Zur Seite der Bundesagentur für Arbeit: Corona-Krise - Informationen für (Solo-)Selbstständige:https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/corona-informationen-freiwillige-arbeitslosenversicherung

Selbständige, die derzeit Einkommens- und Umsatzeinbußen haben, können Grundsicherung (ALG II) zu den vereinfachten Konditionen bis 30.09.2020 beantragen: Die Vermögensprüfung entfällt für die ersten sechs Monate. Alle Details dazu finden Sie hier

https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

c) Kinder Bonus

Der Kinderbonus ist ein Teil des Corona-Konjunkturpakets: 300 Euro für jedes im Jahr 2020 kindergeldberechtigte Kind (Anspruch mindestens in einem Monat), ausgezahlt in zwei Tranchen im September und im Oktober 2020. Der Kinderbonus greift zusätzlich zum Kindergeld und Kinderzuschlag. Er wird nicht auf weiteren Sozialleistungen wie Grundsicherung, Unterhaltsvorschuss oder Wohngeld angerechnet.

Informationen des BMFSFJ zum Kinderbonus: https://www.bmfsfj.de/konjunkturpaket?fbclid=IwAR3ng88APk65VH9KA8n5QGnRKnj-s_IbG1Osk_Z9-HrH0kq8mkIl3pZes8c

d) Notfall-Kinderzuschlag für Familien mit kleinem Einkommen

Mit dem Notfall-Kinderzuschlag („Notfall-KiZ“) erhalten Familien mit geringem Einkommen monatlich bis zu 185 Euro pro Kind, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen.

Der grundlegende Kinderzuschlag gilt weiterhin. Folgende Änderungen gelten durch den Notfall-KiZ:

  • Eltern müssen nur noch ihr Einkommen im Monat vor der Antragstellung nachweisen. Diese Regelung gilt befristet bis zum 30.09.2020.
  • Erhalten Sie bereits den Höchstbetrag von 185 Euro pro Kind, wird Ihr KiZ-Bezug automatisch um 6 Monate verlängert.
  • Beziehen Sie aktuell Kinderzuschlag und erhalten weniger als 185 Euro pro Kind, können Sie Ihren KiZ-Anspruch überprüfen lassen: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse

Mehr dazu : https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz
 

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e) Auch für Selbstständige und rückwirkend: Entschädigung des Verdienstausfalls aufgrund von Kinderbetreuung

Die Gesetzesregelung über die Entschädigung gilt bis zum Jahresende 2020. Diese beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls der betroffenen erwerbstätigen Person höchstens 2.016 Euro monatlich für einen vollen Monat und längstens zehn Wochen. Für erwerbstätige Personen, die ihr Kind allein beaufsichtigen, betreuen oder pflegen, längstens für zwanzig Wochen. Sie müssen nicht an einem Stück ausgeschöpft werden. Der Entschädigungszeitraum braucht nicht zusammenhängend zu verlaufen.

https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Entschaedigung-Eltern/entschaedigungsanspruch.html;jsessionid=A75252CD3121FF3DBAF5423D77C9873B

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4) Kredite und Fördermittel beantragen

Wir empfehlen Ihnen, sich vor einer Beantragung ausführlich beraten zu lassen. Über die Auswahl an Unterstützungsmöglichkeiten des Landes Hessen informiert die WIBank (s.u. bei "Informationsquellen und Ansprechpartner). Hier zwei Möglichkeiten:

a) Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen

Das Programm soll zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur sowie der Liquiditätssituation beitragen und die Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital ermöglichen. Die Finanzierung erfolgt in Form eines Nachrangdarlehens im vollen Risiko der WIBank, für das keine banküblichen Sicherheiten erforderlich sind. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht), der freiberuflich Tätigen, sowie am Markt tätigen Sozialunternehmen in Rechtsform einer gGmbH. Der Sitz des Unternehmens oder eine Betriebsstätte müssen sich in Hessen befinden. Nicht antragsberechtigt sind Existenzgründer.

Der Förderkredit wird im Hausbankenverfahren vergeben. D.h. Ihre Hausbank stellt den Antrag bei der WIBank und bleibt Ihr alleiniger Ansprechpartner.

Details zur Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen

b) Direktkredit "Hessen-Mikroliquidität" für kleine Unternehmen und Selbständige

Das hessische Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem hessischen Finanzministerium und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ein weiteres Hilfsprogramm speziell für Kleinunternehmen, die auf Grund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, auf die Beine gestellt. Von Freitag, den 3. April 2020 an können hessische Kleinunternehmen mit maximal 50 Vollzeit-Beschäftigten den neuen Direktkredit Hessen-Mikroliquidität beantragen. Dabei handelt es sich um einen Überbrückungskredit von 3.000 bis maximal 35.000 Euro zur kurzfristigen Abdeckung von Liquiditätsbedarfen für bestehende kleine Unternehmen und für Soloselbständige. Die Antragstellenden müssen weder bankenübliche Sicherheiten stellen, noch werden ihnen Gebühren oder weitere Kosten berechnet. Das Programm ist zunächst befristet bis zum 31.12.2020.

Die Antragstellung ist elektronisch ab dem 03.04.2020 möglich. Alle Details finden Sie auf der WIBank-Seite unter https://www.wibank.de/wibank/hessen-mikroliquiditaet/hessen-mikroliquiditaet-522074.

Vor der Antragstellung bei der WIBank soll ein Beratungskontakt mit einem Kooperationspartner der WIBank zur Einschätzung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Gewerbes/der freiberuflichen Tätigkeit vor und nach Überwindung der Krise stattgefunden haben.

Jumpp ist ein solcher Kooperationspartner, über den Sie "Hessen-Mikroliquidität" bei der WIBank beantragen können. Bei Interesse an einem Beratungsgespräch wenden Sie sich bitte an info@jumpp.de oder 069-71589550.

Auch zu weiteren Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten beraten wir Sie gerne. Wir bieten:

  • Erhebung Ihres individuellen Finanzierungsbedarfs
  • gemeinsame Ausahl der passenden Mittel und Fördermöglichkeiten
  • Unterstützung bei der Beantragung
 

Melden Sie sich bitte bei uns unter Tel. 069 / 715 89 55 0 oder info@jumpp.de. Wir sind für Sie da!

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c) KfW-Sonderprogramm: "ERP-Gründerkredit-Universell"

Für junge Unternehmen und Freiberufler/-innen: Innerhalb des KfW-Sonderprogramms bietet der ERP-Gründerkredit – Universell erleichterte günstige Konditionen, um die Liquidität zu verbessern und die laufenden Kosten zu decken.

Vorausgesetzt sie sind mindestens drei und höchstens fünf Jahre am Markt bzw. können zwei Jahresabschlüsse vorweisen. Für coronageschädigte Unternehmen und Freiberufler/-innen, die erst seit Januar 2019 oder länger am Markt sind und mehr als 10 Mitarbeiter/-innen beschäftigen, bietet sich der KfW-Schnellkredit 2020 an.

https://www.kfw.de/kfw.de.html

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5) Ihr Angebot und Ihre Positionierung bei Bedarf an die neue Situation anpassen

Momentan kann niemand voraussehen, wie lange die Einschränkungen des Alltags und des Wirtschaftslebens durch die Corona-Pandemie anhalten werden. Daher kann es sinnvoll sein, jetzt Ihr aktuelles Geschäftsmodell in den Blick zu nehmen:

  • Versuchen Sie, bestehende Angebote digital nutzbar zu machen
  • Bauen Sie zusätzliche Standbeine auf

Hierbei können folgende Fördermöglichkeiten interessant für Sie sein:

a) Spezielles Corona-Fördermodul AUSGESCHÖPFT: Beratungszuschuss "Förderung unternehmerischen Know-hows" des Bundesamts für    Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Aktueller Hinweis aus dem Merkblatt zur Richtlinienergänzung zum Programm für vom Coronavirus betroffene Unternehmen: Aufgrund der großen Nachfrage für das spezielle Fördermodul sind die vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. Daher kann das BAFA vorerst nur einen Antrag bewilligen und die Förderung an den Berater auszahlen, wenn für diesen Antrag bereits eine Inaussichtstellung vorliegt und Sie einen förderfähiger Verwendungsnachweis eingereicht haben. Wie in jedem Förderprogramm stehen die Bewilligungen und damit die Auszahlungen unter dem Vorbehalt ausreichender Haushaltsmittel. 

https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

b) Digital-Zuschuss des Landes Hessen

Das Land Hessen fördert Unternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Produktions- und Arbeitsprozesse und der Verbesserung der IT-Sicherheit. Die Maßnahmen müssen beim Antragsteller zum Einsatz kommen und sollen einen Digitalisierungsfortschritt in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte und Dienstleistungen oder Strategie und Organisation des Unternehmens erwarten lassen.

Die Zuwendung wird im Wege der Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den zuwendungsfähigen Sachausgaben von bis zu 50 Prozent gewährt. Die Förderhöhe ist auf höchstens 10.000 EUR begrenzt. Eine Förderung kann ab zuwendungsfähigen Sachausgaben in Höhe von 4.000 EUR erfolgen.

Innerhalb des Förderjahrs gibt es drei stichtagsbezogene Förderaufrufe (17.03.2020, 09.06.2020 und 15.09.2020), an denen sich Interessenten über ein Onlineformular für die Antragstellung bewerben können.

Über Details zur Beantragung informiert die WIBank Hessen.

c) Zuschuss für Sanierungsgutachten nach IDW S6

In einer Krisensituation werden Geschäftsführer/-innen von Unternehmen von ihren finanzierenden Banken in der Regel dazu angehalten, ein Sanie­rungsgutachten nach IDW S6 zu erstellen. IDW 6 ist ein Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer. Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in eine Krise geraten sind, erhalten vom Hessische Wirtschaftsministerium und der WIBank für die Erstellung eines solchen Gutachtens einen Zuschuss in Höhe von 50 % der Kosten des Gutachtens, maximal jedoch 10.000 Euro. Weitere Informationen von der WIBank

jumpp berät Sie gerne auch zur Erstellung eines Sanierungsgutachtens.

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6) Für den Notfall vorsorgen

Was passiert, wenn ich oder wichtige Mitarbeiter/-innen und Geschäftspartner plötzlich erkranken und in Quarantäne müssen? Für solche Fälle empfiehlt sich ein "Notfallkoffer" mit allen wichtigen Unterlagen, Schlüsseln und Zugangsdaten. Zur Erstellung Ihres persönlichen Notfallkoffers als Gründer/-in oder Unternehmer/-in können Sie die von jumpp erstellte Checkliste Notfallmanagement (PDF) verwenden.

Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an info@jumpp.de oder 069-71589550. Die Anlaufstelle Unternehmensnachfolge bei jumpp im Rahmen des Projekts "Gender GAP – Generationenwechsel in KMU" bietet hierzu Beratung an.

Ebenfalls wichtig ist in der aktuellen Situation ein Pandemieplan.

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7) Weitere Informationen

Änderung des Covid-19-Insolvenzaussetzungsgesetzes

Das Covid-19-Insolvenzaussetzungsgesetz wurde bis zum 31.12.2020 verlängert, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern. Es betrifft lediglich Unternehmen, die infolge der Coronavirus-Pandemie überschuldet sind ohne zahlungsunfähig zu sein.

Weitere Informationen der Bundesregierung

 

Informationsquellen und Ansprechpartner

Corona-Übersicht der Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WIBank) Hessen

Die WIBank ist die Förderbank des Landes Hessen und damit zentrale Ansprechpartnerin in allen Förderangelegenheiten für Privatpersonen, für die gewerbliche Wirtschaft und Freiberufler sowie für Kommunen und Landkreise. Dabei arbeitet die WIBank wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen zusammen.

Unter www.wibank.de/wibank/corona finden Sie:

 
  • Aktuelle Informationen zur Antragsstellung für Zuschüsse, Kredite und weitere Fördermöglichkeiten, und zu Aufbau und Umfang dieser Angebote
  • Links zu den Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes
  • Links zu grundsätzlichen Informationen (Arbeitsrecht, Informationen für unterschiedliche Arten von Selbständigen)

Corona-Übersicht des Hessischen Wirtschaftsministeriums

Unter https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info-wirtschaft finden Sie:

 
  • Informationen zu Corona-Hilfen für Unternehmen in Hessen allgemein
  • Informationen zur Corona-Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und kleine Betriebe inklusive Links zu allen IHKs und Handwerkskammern in Hessen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für Unternehmen (z.B. Arbeits- und Infektionsschutz)
  • Links zu allen Beschlüssen und Verordnungen zu Corona in Hessen. 
     

Corona Übersicht des Handelsverbands Hessen

Unter www.handel.digital/ finden Sie:

  • Ständig aktualisierte Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie für Handelsunternehmen (z.B. zu Geschäftsschließungen und Pandemieplänen)
  • Nützliche Merkblätter, Formulare und Anträge (z.B. bezüglich Kinderbetreuung, Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen, Kurzarbeit, Arbeitsrecht)

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